Für Cleve – Gemäldeausstellung

Autor: Karl Heinz Stoffels

Die italienische Künstlerin Elena Boccoli, seit 10 Jahren in Kleve lebend, Autodidaktin in Sachen Malen hat eigens für ihre erste Gemäldeausstellung in Kleve, passende Bilder zum Thema „Für Cleve“ auf Leinwand gebracht. Im Kopf entstehen die Bilder bei Spaziergängen durch unsere schöne Landschaft oder Natur und werden später im Atelier mit Acrylfarbe als Endprodukt gemalt. So entstand „Für Cleve“ und heißen die 15 Großen und Kleinen Landschaftsarbeiten die dann entstanden sind. Dabei bedient sich Elena an den Vorbildern der Malkunst, wie etwa Hundertwasser, dessen Einflüsse sich in vielen Bildern widerspiegeln. Zu sehen ist die Ausstellung im Cafe-Raum bei Heicks & Teutenberg, am Fischmarkt (Elsa-Brunnen), Vernissage war am Do. 07. Nov. um 19:30Uhr. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze rund 50 Minuten, mit Erklärungen warum und weshalb was gespielt wurde, von Manfred Hendricks am Klavier. Betreut wird die Ausstellung durch Sigrun Heinzel, Filialleiterin bei Heicks, die auch die Vernissagerede hielt.Wie aus vielen bunten, unförmigen kleinen Mosaik- oder Puzzel-Steinchen zusammengesetzte und mit dicken Linien ummantelte Landschaftskollagen der Klever Niederung, sehen die Acrylbilder aus. Weit entfernt von der üblichen Landschaftsmalerei, abstrakt aber dennoch irgendwie zusammenpassend, schlüssig, schön bunt, einige schrill und schreiend, in dieser Art noch nie dagewesen? – so sollte Kleve öfter dargestellt werden. Zu erkennen immer wieder markantes wie die Schwanenburg, oder das alte Klever Schützen-haus, der Beltermann, ein kleines etwa A4 großes Bild mit schwarzem passepartoutähnlicher Umrandung aufgepeppt, der Elsa-Brunnen mit grellen Farben (das größte Bild der Ausstellung und schon verkauft), die Stiftskirche oder der Schwan das Klever Wappentier und das Museum Haus Koekkoek, auch ein kleinformatiges mit hellen Farben versehenes Bild und mit Ummantelung optisch vergrößert. Aber auch viel anderes gibt es zu sehen, Personen auf einem Balkon oder einen Bogenschützen und einen Opernsaal. Dabei bedient sich Elena großer Vorbilder wie etwa Hundertwasser, der ähnliches geschaffen hat, hier aber filigraner mit teils knalligen Farben in Szene gesetzt. Aber, und das ist schön, keine Baustellen, Kräne oder leerstehende Geschäfte, dafür alles Wichtige und Schöne zusammengefasst, ansprechend – einfach „Bildschön“, „für Cleve“ – i love it.

Bilder: Frank Beuken
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Wiederwillen verlegt vom Alte Friedhof

Vermutlich sind die nächsten Grabsteine vom Alten Friedhof an der Lindenallee zum neuen Friedhof an der Merowingerstrasse transportiert worden.

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Klombeck

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Über »Denkpause für die Unterstadt«

Ursprungliche nachricht

Klever engagieren sich gegen den Klotz!

Die Firma Sontowski & Partner Group möchte auf dem Minoritenplatz ein Geschäftshaus errichten – mit 5800 Quadratmetern neuer Einzelhandelsfläche.

Die Initiative »Denkpause für die Unterstadt« ist mit den folgenden Argumenten dagegen:
• Das Gebäude sprengt mit seinen Dimensionen alle Maße der Stadtentwicklung. Es ist ein zusammenhängender Block, der etwa fünfmal so groß ist wie eine Dreifachturnhalle.
• Durch seine Ausmaße schiebt sich der Klotz wie ein Sperrriegel zwischen die Innenstadt und dem Hochschulgelände.
• Die geplante Geschäftsstruktur (Drogerie, Schuhe, Mode) bereichert nicht das Klever Angebot – sie wird im Gegenteil die Klever Innenstadt schädigen. Es gibt jetzt schon Leerstände genug!
• Die letzte verbliebene Freifläche in der Unterstadt wird mit diesem Projekt komplett dem Kommerz zugeschlagen.

Wir wünschen uns eine nachhaltige, verträgliche und kreative Entwicklung der Stadt – und keine weiteren Bausünden!

Unterstützer

Wir freuen uns über jeden Mitstreiter!

Nachfolgende eine Liste der Unterstützer aus der Klever Geschäftswelt und Klever Persönlichkeiten (wird immer wieder ergänzt).

  1. Adler Apotheke, Große Straße
  2. Allround Sports, Tichelstraße
  3. Antiquitäten Zeitgeist, Spoyufer
  4. Apo’s Welt, Römerstr.
  5. Atelier Christoph Heek, Hopfensackstege
  6. Autoservice Lörper, Briener Str.
  7. Bettenhaus Kleve GmbH, Hoffmannallee
  8. Heinz Bömler, Puppenspieler
  9. Bosmann Bags & more, Kavarinerstr.
  10. Buchhandlung Hintzen, Sigrun und Matthias Hintzen, Hagsche Str.
  11. Gisela Claaßen, Ehrenmitglied Freundeskreis Museum Kurhaus & Koekkoek-Haus
  12. Coiffeur Kisters, Römerstr.
  13. Christa’ll, Gasthausstr.
  14. Das Geschenk und mehr, Gasthausstr.
  15. Daute Kommunikation, Grüner Heideberg
  16. Döner Kebab Frieden, Lindenallee
  17. Dolce Vita Eiscafe, Stechbahn
  18. Edler Tabak, Hoffmannallee
  19. Elektro Thies, Hagsche Str.
  20. Einhorn Apotheke, Dr. Heiko Buff, Tiergartenstr.
  21. Elefanten-Apotheke, Dr. Jochem Kessel, Hoffmannallee
  22. Elefantenstübchen, Inh. Rosi Schulz, Hoffmannallee
  23. Elektro Hentz, Stechbahn
  24. Esther Mols Visuelle Kommunikation, Römerstr.
  25. Exclusiv Moden Hopmans
  26. Fanny Faden Der Woll-Laden, Hagsche Straße
  27. Five Oaks Int. Europe Ltd., Briener Str.
  28. Fuchs Kosmetik, Großer Heideberg
  29. Gasthaus, Gasthausstr.
  30. Gebr. Wanders GmbH, Siemensstr.
  31. German tinten Tanke, Hoffmannallee
  32. Geschenkgalerie Sanders, Kavarinerstr.
  33. Haargenau Christine Stach, Hafenstraße
  34. Wolfgang Hahne, Franchise-Nehmer der McDonald’s Deutschland Inc.
  35. Brigitte Hahne
  36. Dr. Elisabeth van Heesch-Orgass, Rechtsanwältin
  37. Wiebke Hendriksen
  38. Hörgeräte Scheerer, Wolfgang Scheerer, Hagsche Str.
  39. Jörg Hopmans, Vorsitzende Klever City Netzwerk (KCN)
  40. Hutecke Dreis, Kavarinerstr.
  41. Ing.-Büro Kurt Evers GmbH , Kerkpad
  42. Kindertraum, Große Str.
  43. Maria Kisters
  44. Klever Reisebüro GmbH & Co. KG, Große Str.
  45. Kotters GmbH, Michael Kotters, Kavarinerstr.
  46. Herbert Krey, Dirigent
  47. Kunsthaus Elbers, Große Straße.
  48. Lackierfachbetrieb Tewoort, Wiesenstr.
  49. linea E, Kavarinerstr.
  50. Little Baby Jo, Hagsche Str.
  51. Margarethe Wanders, Inhaberin Stadtcafé Conditorei Wanders
  52. Maschinenbau Roterberg, Tichelstraße
  53. Matthias Hintzen, Buchhandlung Hintzen
  54. McDonalds Kleve, Hoffmannallee
  55. MIT Gesundheit, Stechbahn
  56. Monika T. Bodywear, Kavarinerstr.
  57. Nordrhein Reisebüro GmbH, Hoffmannallee
  58. Nuance, Kavarinerstr.
  59. Optik Rosenberg, Hagsche Str.
  60. Orthopädie Buchwald, Gasthausstr.
  61. Jan Peters, ehemalig Inhaber Pelzmoden-van-der-Velden
  62. Princess Second Hand, Ria Lauria, Hoffmannallee
  63. Radhaus Kleve, Sommerdeich
  64. Red Dragon Tattoo, Gasthausstr.
  65. Rue de Elsje, Kavarinerstr.
  66. Rüger Juwelier, Hoffmannallee
  67. Samocca Kaffeerösterei Cafe Deli, Hagsche Str.
  68. Dr. Heidemarie Schmidt, Gynäkologin
  69. Bruno Schmitz, KulturBüro NiederRhein und Restauration “Zum Aussichtsturm”
  70. Gerlinde Semrau-Lensing, Klevischer Verein
  71. Schokoladenmacherei, Kavarinerstr.
  72. Schulte zur Wißen Mode, Kavarinerstr.
  73. Schuhhaus Heynen, Hoffmannallee
  74. Schuhhaus Kürvers, Hagsche Str.
  75. Sonja Mataré, Stiftung Ewald-Mataré-Sammlung
  76. Stadtcafé Conditorei Wanders, Kavarinerstr.
  77. Susanne Rexing, Innenarchitektin und Inhaberin Einrichtungshaus Rexing
  78. Tina Flowers, Spyckstr.
  79. Helmut Tönnissen, Kleve
  80. Rudolf Tönnissen
  81. Udo Kleinendonk Photographie, Briener Str.
  82. Thomas Velten, Grüne
  83. Vergolderei Oster, Tiergartenstr.
  84. Vidroflor Warenhandels GmbH, Briener Str..
  85. Wäschehaus Ketels, Große Str.
  86. Dr. Guido de Werd, ehemalig Museumsdirektor Museum Kurhaus und künstlerischer Leiter B.C. Koekkoek-Haus
  87. XOX-Theater, Wolfgang Paterok, Briener Str.
  88. xtrastore, Hafenstr.
  89. Zahnarzt Maarten Dirkx, Tiergartenstr.
  90. Zahnarzt Dr. Richard Grützner, Hagsche Str.
  91. Günther Zins, Bildhauer
  92. 2radland, Emmericher Str.

 

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Die Klever Innenstadt bereichern

Max Knippert on Mrz 24, 2013

die Klever Innenstadt bereichern
Neue Mitte KleveNeue Mitte bringt neues Leben. Ende 2003 soll das ambitionierte Projekt ‘Neue Mitte’ die Klever Innenstadt bereichern.“.  Hier nach zu lesen.

In seltener Einmütigkeit von Politik, Verwaltung und Wirtschaft erfolgten Planung und Umsetzung des Einkaufszentrums, das gleichzeitig den Handel beflügeln, ein Stadtviertel sanieren und ein neues Lebensgefühl vermitteln soll.”

Für dieses ambitionierte Bauprojekt werden die beiden unteren Etagen des historischen Schüringshauses geöffnet. Von dort gelangen die Besucher in das “gläserne Herz” des Hagschen Hofes, dem Kernstück der ‘Neuen Mitte’.

Eine moderne, transparente Formensprache umklammert ein altes Stadtviertel. Dabei entstehen ungewohnte Ansichten auf die Stadt.

So ist die Hanglage zu einem attraktiven Vorteil genutzt worden, der Kleve von allen anderen Städten am Niederrhein unterscheidet.

“Inzwischen ist auch Jürgen Rauer, der technische Beigeordnete der Stadt, von der Anziehungskraft der ‘Neuen Mitte’ überzeugt.

Auf den ersten Blick wirkte das Projekt auf mich wie ein technisches Gebäude aus Beton-Fertigteilen und Glas. Ich habe mir dann Leben in die Fassade hinein gedacht und finde die Vorstellung faszinierend, wie hier mit Lichteffekten gespielt wird. Ich denke, bei der jetzigen wirtschaftlichen Lage ist die Neue Mitte ein mutiges Projekt, das bewusst einen Kontrapunkt setzen möchte. Wir sind der Ansicht, dass die gesamte Innenstadt davon profitieren wird.” Sagte Jürgen Rauer im obrigen verlinkten Artikel.

Fast 11 000 Quadratmeter Einzelhandelsfläche mit interessantem Branchenmix, eine neue Tiefgarage sowie ein Konzept, das gastronomische wie auch kulturelle Erlebnisse vorsieht, soll die Attraktivität der ‘Neuen Mitte’ ausmachen.

Genau diese Mischung aus Alt und Neu macht den Zauber der Neuen Mitte aus.

Dann wird die Schwanenstadt mit einer attraktiven Erlebnis-Immobilie aufwarten können, die für die Entwicklung im innerstädtischen Einzelhandel zweifellos positive Impulse setzen wird.

Das Waren die blumigen Worte des ‘Special: City-Marketing’, ambitionierte Einmütigkeit, beflügeln, neues Lebensgefühl, gläserne Herz, moderne, transparente Formensprache, umklammert ein altes Stadtviertel, ungewohnte Ansichten auf die Stadt, attraktiven Vorteil genutzt worden, Kleve von allenanderen Städten am Niederrhein unterscheidet,  Anziehungskraft, Vorstellung faszinierend, Lichteffekten gespiel, mutiges Projek, Kontrapunkt setzen, Innenstadt davon profitieren, interessantem Branchenmix, das gastronomische wie auch kulturelle Erlebnisse vorsieht, Attraktivität, Mischung aus Alt und Neu, Zauber der Neuen Mitte, attraktiven Erlebnis-Immobilie, positive Impuls.

Geblieben ist 3 x attraktive und 2 x ambitionierte Tristesse.

Maßanzug für Kleve
Dies sind einige neue Worte die das architektonische Grauen versuchen als Verheißung anzupreisen:

Damit sich das neue Geschäftshaus noch besser in das Stadtbild der Klever Unterstadt einfügt.

Im Dachgeschoss sind zudem zwei großflächige Gärten vorgesehen.”

Zudem ist das Geschäftshaus mit einem Giebeldach und Fenstergiebeln versehen, sodass es sich optimal in die Unterstadt einfügt.”

…modifizierten die Architekten im Auftrag der Sontowski & Partner Group zudem die Fassade zum Wallgraben.”

Ein Café mit einer großen Sonnenterrasse an der Brunnenanlage lädt hier zum Verweilen ein.”

Überdies können sowohl die Terrasse als auch der Grünbereich für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Zahlreiche, zum Teil großflächige Fenster verleihen dem Gebäude einen offenen, einladenden Charakter.”

Der großzügig geplante Aufgang zur Obergeschoss-Terrasse lockert die Fassade weiter auf.

Wir sind überzeugt, dass das Geschäftshaus ein ‘Maßanzug für Kleve’ wird.

…bleiben die archäologischen Funde weiterhin voll erhalten…

Der historische Turm und die Stadtmauer werden vor dem Geschäftshaus mit Sichtmöglichkeitenund Informationstafeln versehen

…die Konzeption der Mieterstruktur hat die Sontowski & Partner Group erneut durchdacht.”

…auf denen sich qualitativ hochwertige Fachgeschäfte ansiedeln können.”

Es werden sich hier Einzelhändler ansiedeln, die bisher in Kleve keine passenden Räume fanden und daher in der Stadt noch nicht vertreten sind

…so die Attraktivität Kleves weiter steigern.”

Auf diese Weise zieht Kleve noch mehr Kaufkraft an, wovon nicht nur die im Geschäftshaus angesiedelten Einzelhändler profitieren, sondern der gesamte Klever Einzelhandel.” (Ein fast buchstäbliches Déjà vu: “Wir sind der Ansicht, dass die gesamte Innenstadt davon profitieren wird“)

Hier werden ganz braf alle Vokabel der, so sehr geschätzten Bürger, aneinandergereiht das einem schwindelig wird. Auch wird nicht versäumt den “Maßanzug für Kleve” heraus zu stellen. Das Gras wächst immer noch aus den Taschen und soll auch ganz selbstverständlich auch über den Bürgerentscheid von 2009 wachsen.

Ich denke, die Bilder auf Kunst-Acker.de sprechen für sich (klick um zu vergrößern). Täglich grüßt das Murmeltier.

 

 

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Das ‘kunstcadeau fürs Moms’ beginnt

Nachricht von Kunstacker: Sehe ursprungliche nachricht

Das ‘kunstcadeau für Koekkoek’ geht zum 1 Dezember zu Ende.

Das ‘kunstcadeau fürs Moms’ beginnt.

Alle Pflanzen werden wandern und zwar in die Oberstadt. Im besonderen die Kräuterspilrale der Marin-Luther Schule. Die Erdbeeren von Peter Kleeberg sowie der Stuhl von Thorsten Wanders und die Brombeeren von Susanne Greven ebenso. Falls ich jemanden vergessen habe bitte melden.

Vor einigen Tagen habe ich einen Anruf bekommen um für das sog. Mom’s Jugendhaus Ideen zu sammeln. Dieses Haus ist seit März diesen Jahres ungenutzt. In der kurzen Zeit bis heute ist eingebrochen worden und fast alle Fenster sindeingeschlagen. Billardkugeln und Kö und so manches anderes ist weg.

Bevor alles in Flammen aufgeht oder die nötigen Instandhaltungskosten noch höher werden haben wir gestern begonnen aufzuräumen. Zu zweit 4 Stunden und ein Anfang ist gemacht. Heinz Vetter als Geschäftsführer von Stop Crime ist sehr entgegenkommend und an einer Zusammenarbeit interessiert. Stop Crime ist der Träger dieses Hauses.

Wir brauchen Mithilfe
Hiermit möchte ich dazu aufrufen sich zu beteiligen! Jeder ist willkommen!

  • es gibt Gartenarbeit;
  • ein Dachdecker oder Schlosser wird gebraucht um das fehlende Fallrohr zu erneuern;
  • benötigt werden auch Sponsoren für das Glas der Fenster;
  • Obstbäume, Beerensträucher und Gemüse fürs Frühjahr werden gesucht;
  • gesunde Nahrungsmittel für das tägliche Kochen brauchen wir;
  • ehrenamtliche Köchinnen aller Nationalitäten gesucht;
  • und vor allem eigene Ideen und Engagement

Dieses Gebäude wurde von Mom Zevens zur Verfügung gestellt, daher der Name.
Es kann ein Stadtteilhaus für die Nachbarschaft entstehen. Die Schulleiterin Gudrun Hütten der direkt angrenzenden Karl-Leisner Grundschule ist an der Zukunft des Moms sehr interessiert.

Aus diesem Grund suchen wir vor allem nach Möglichkeiten die direkte Nachbarschaft mit einzubeziehen.

Stadtteilmütter in NRW
Das Modellprojekt ‘Stadtteilmütter in NRW – Aktiv für Arbeit und Integration‘ für Frauen mit Zuwanderungsgeschichte könnte Eingang in dieses Stadtteilhaus finden. In der Nachbarschaft gibt es viele Familien mit Migrationshintergrund und die Idee der “Stadtteilmütter” lautet  “Frauen helfen Familien mit Migrationshintergrund bei der Integration”. Das Konzept stammt aus den Niederlanden. Über das Ruhrgebiet hat es Berlin und andere deutsche Ballungsräume erreicht.

Frühkindliche Bildung an der Hochschule Rhein-Waal
Gesellschaft und Ökologie Pädagogik mit dem Schwerpunkt ‘Frühkindliche Bildung‘ der Hochschule Rhein-Waal könnte das Projekt wissenschaftlich begleiten. Barbara Hänel-Faulhaber leitet die Fakultät. Sie ist informiert und ich erwarte Ihre Stellungnahme.

Auch das Studienfach ‘Gender and Diversity‘ mit Themen wie Migrationsbüros und Frauenförderung sind wie für dieses Projekt wie gemacht.

Wir freuen uns über jeden der sich einbringen möchte, egal wie.
Er oder Sie sollte zwischen 6 und 99 Jahren sein.

Bis bald Max

(Von Max Knippert) Kontakt

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Ordnungsamt Kleve….Gutentag..

“Ordnungsamt, gutentag”

Ich: “Gutentag”
Mitarbeiter: “Ja, sagen Sie mal”
Ich: Ich will ein verstoß gegen der Umweltgesetz melden.”
Mitarbeiter: “Ja?”
Ich: “Ja gerne”
Mitarbeiter: “Sagen Sie mal”
Ich: Eine nachbar hat seine Benzinrasenmäher mehr als eine Stunde auf volle pulle. Ich hab den Mann gefragt was er genau macht. Er sitzt neben seine Rasenmäher auf ein Stein. Entschuldige Herr.. Ich kann mich total nicht konzentrieren da Ihre Rasenmäher zu viel krach macht und Sie mähen die Rasen gar nicht. Der mann antwortete mir das er das Gerät leerlaufen lassen will. Ich hab ihm gesagt das er dann doch einfach denn Benzinslauch abnehmen kann. Er sagte mir das er das lieber so macht. Wie lange dauert es dann noch, frage ich ihm. Er weiss es nicht. Also diese geschichte melde ich jetzt bei euch.
Mitarbeiter: “Ja?”
Ich: Hallo?
Mitarbeiter: “Haben sie gerade was gesagt?”
Ich:…….
Mitarbeiter: “Hallo?”
Ich: “Lass es sein, bitte. Tschuss…”

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Was braucht Kleve: Ein Einkaufszenter oder einen Kulturpalast – Teil II

Der Rat der Stadt Kleve schreibt in der Tat Geschichte. Das zum ersten Male alle Parteien aus Kleve zu einer, sagen wir mal, informativen Austauschmöglichkeit aufrufen ist  grandios. Um den Klever Bürgern dauerhaft und nachhaltig die Möglichkeit zu geben ausführlich auf die Gestaltungsfragen unserer Stadt einzugehen sollte zeitnah eine digitale Möglichkeit geschaffen werden. Das eingerichtete ‘Ideen und Beschwerdemanagement’ ist sicherlich gut gemeint jedoch zu unspezifisch. Dieser Kummerkasten sollte seitens der Politik in eine digital themenspeziefische Dialogplatform gewandelt werden. Das auf der anderen Seite der Bürgermeinung jemand Antwortet, muss leider erwähnt werden und ist noch nicht selbstverständlich. Ein Gestaltungsbeirat ist eine logische Konsequenz! Die Arbeit mit Gestaltungsbeiräten wäre ein Mehrwert für Kleve.

Eine kritiche Auseinandersetzung mit Planungsprozessen in der Stadt bedeuted Mehrarbeit für alle Beteiligten, bringt aber in jedem Fall einen Mehrwert für die Bürger”  (Hans Schaidinger – Oberbürgermeister von Regensburg)

Von online-Bürgerbeteiligung profitiert die Politik gleich in zweifacher Hinsicht, die Politik zeige einerseits, dass sie sich für neue Formen der Kommunikation öffne. Zugleich könne sie so auf einen kollektiven Wissensschatz zugreifen.” (Axel E. Fischer, Enquete-Vorsitzende des deutschen Bundestages)

Erst einmal begrüße ich dieses parteiübergreifende Zusammenkommen zu diesem für Kleves Zukunft Überaus und zukunftsweisende Thema und der möglichen Entscheidung der zur infragestellenden Bebauung auf dem Minoritenplatz. Da die Redezeit, sollte diese Gelegenheit überhaupt möglich sein, zu kurz und durch die Komplexität des Themas eine angemessene Äusserung zu äußern nicht möglich ist, schreibe ich diese hiermit auf.

Um es in einem Satz zusammen zu fassen; ist der jetzige wie auch immer angepasste Bau abzulehnen! Alle deutschlandweiten Sachverständigen die sich mit dem Thema Innerstädtische Einkaufsmalls, Einkaufscenter, Geschäftshäuser oder wie auch immer diese Warenhäuser genannt werden, beschäftigen, kommen zum Ergebnis, das diese für Kleve angedachte Version aufs dringlichste abzulehnen ist. Da dieser Platz für Kleve einzigartig ist, sollten alle die an der Zukunft Kleves interessiert sind, sich vehement dafür einsetzen, eine kluge alternative, gut durchdachte und zukunftstaugliche Lösung anzustreben. Das exakt unter der abgelehnten Planung Siedlungsreste aus dem Jahr 1300 gefunden wurde macht eines überaus deutlich. Alle Planungen zu diesem Thema gingen und gehen an den Realitäten in Kleve vorbei.

Es kann nur einzig und alleine darum gehen die Besonderheiten Kleves zu betonen und nicht die weltweit grassierende Uniformität Vorschub zu leisten. Wenn alles gleich aus sieht verlieren alle. Wenn jeder seine Reize in den Vordergrund stellt ist Attraktivität gegeben und genau diese Vielfalt sollte in unserer globalisierten Welt betont sein.

Ich gehe hiermit ausdrücklich nicht auf die Formlose, wahrscheinlich durch einen Praktikanten gemachten, Entwurf ein. Das das renommierte Architekturbüro RKW unter der Verantwortung von Lars Klatte nicht versucht hat diesen konzeptlosen Klumpatsch schönzureden macht deutlich das dies ein indiskutables Etwas ist. Herr Klatte hat in meiner Heimatstadt Aachen studiert. Würde jemand auf dem Aachen Markt ein solches Gebäude errichten wollen gäbe es langanhaltendes Gelächter.

Das heute Abend Herr Thomas Riek von Santowski anwesend ist, ist nicht selbstverständlich und Begrüssenswert. Aber meiner Meinung nach ist es nicht die Vordergründigste Aufgabe eines Projektentwicklers sich mit der städtebauliche Entwicklung einer Stadt wie Kleves auseinanderzusetzen. Diese Meinung sollte seitens der Klever Verantwortlichen namentlich die für Kleve einzutretende Politiker und Architekten, standhaft deutlich gemacht werden. Dies findet hoffentlich Heute in alles Deutlichkeit statt. Aber ist, wie bereits gesagt, nicht eine FORM zu besprechen sondern der INNHALT. Auch sollten die Gefahren eines Ausverkaufes städtischer Grundstücke nicht ausser acht gelassen werden. Fremdbestimmt und ohne Tafelsilber i(s)st man unfrei mit Plasticbesteck.

Lesen Sie hier weiter
(Zahlen wie auch wesentliche Argumente in diesem Text habe ich vom Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes NRW, entnommen bzw. aufgegriffen.)

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