Für Cleve – Gemäldeausstellung

Autor: Karl Heinz Stoffels

Die italienische Künstlerin Elena Boccoli, seit 10 Jahren in Kleve lebend, Autodidaktin in Sachen Malen hat eigens für ihre erste Gemäldeausstellung in Kleve, passende Bilder zum Thema „Für Cleve“ auf Leinwand gebracht. Im Kopf entstehen die Bilder bei Spaziergängen durch unsere schöne Landschaft oder Natur und werden später im Atelier mit Acrylfarbe als Endprodukt gemalt. So entstand „Für Cleve“ und heißen die 15 Großen und Kleinen Landschaftsarbeiten die dann entstanden sind. Dabei bedient sich Elena an den Vorbildern der Malkunst, wie etwa Hundertwasser, dessen Einflüsse sich in vielen Bildern widerspiegeln. Zu sehen ist die Ausstellung im Cafe-Raum bei Heicks & Teutenberg, am Fischmarkt (Elsa-Brunnen), Vernissage war am Do. 07. Nov. um 19:30Uhr. Musikalisch umrahmt wurde das Ganze rund 50 Minuten, mit Erklärungen warum und weshalb was gespielt wurde, von Manfred Hendricks am Klavier. Betreut wird die Ausstellung durch Sigrun Heinzel, Filialleiterin bei Heicks, die auch die Vernissagerede hielt.Wie aus vielen bunten, unförmigen kleinen Mosaik- oder Puzzel-Steinchen zusammengesetzte und mit dicken Linien ummantelte Landschaftskollagen der Klever Niederung, sehen die Acrylbilder aus. Weit entfernt von der üblichen Landschaftsmalerei, abstrakt aber dennoch irgendwie zusammenpassend, schlüssig, schön bunt, einige schrill und schreiend, in dieser Art noch nie dagewesen? – so sollte Kleve öfter dargestellt werden. Zu erkennen immer wieder markantes wie die Schwanenburg, oder das alte Klever Schützen-haus, der Beltermann, ein kleines etwa A4 großes Bild mit schwarzem passepartoutähnlicher Umrandung aufgepeppt, der Elsa-Brunnen mit grellen Farben (das größte Bild der Ausstellung und schon verkauft), die Stiftskirche oder der Schwan das Klever Wappentier und das Museum Haus Koekkoek, auch ein kleinformatiges mit hellen Farben versehenes Bild und mit Ummantelung optisch vergrößert. Aber auch viel anderes gibt es zu sehen, Personen auf einem Balkon oder einen Bogenschützen und einen Opernsaal. Dabei bedient sich Elena großer Vorbilder wie etwa Hundertwasser, der ähnliches geschaffen hat, hier aber filigraner mit teils knalligen Farben in Szene gesetzt. Aber, und das ist schön, keine Baustellen, Kräne oder leerstehende Geschäfte, dafür alles Wichtige und Schöne zusammengefasst, ansprechend – einfach „Bildschön“, „für Cleve“ – i love it.

Bilder: Frank Beuken
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